Missionare von der Heiligen Familie

Missionare von der Heiligen Familie

Jesus Christus sagt im Matthäus Evangelium: „Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (Mt 9,37-38). Der französischen Priester Johannes Berthier fühlte sich von diesem Wort des Herrn so stark angesprochen, dass er einen grossen Teil seines Lebens dieser Sorge Jesu widmete. Im Jahr 1895 gründete er unsere Ordensgemeinschaft und benannte sie nach der Heiligen Familie. Wir fühlen uns besonders der Mission, der Förderung von geistlichen Berufen und der Familienseelsorge und verpflichtet.

P. Johannes Berthier MS

Gründer der Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie

Aktuelles

Unser Glaube

Begegnungen

P. Wilhelm von Rüden
Begegnungen in Wertschätzung und Achtsamkeit, in Of­fenheit und Toleranz, sind die Chance, „Hand in Hand“, und nicht allein auf dem Weg zu sein, sondern im Miteinander Christus in der Welt darzustellen, und ihm in der Welt ein Gesicht zu geben.

Besinnung 95 - Markus 7,32-37

Alois Hüging MSF

Die Heilung des Taubstummen

„Danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden“ (Mk 7,34-35).

      Wir dürfen fragen: Wie kam es zur Heilung des Taubstummen? Sicher hatten Menschen in der Umgebung des Behinderten Mitleid. Verwandte, Freunde und Nachbarn sahen, wie der Mann vom Leben in der Gesellschaft abgeschnitten war. Als sie erfuhren, dass Jesus aus Nazareth in der Nähe war, brachten sie ihn zu Jesus. Sie glaubten, Jesus werde sicher helfen und das Schicksal des Taubstummen lindern.

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Besinnung 94 - Johannes 6,29-35

Alois Hüging MSF

Jesus ist das Brot des Lebens

 „Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben“ (Joh 6,35).

Viele Leute waren begeistert von Jesus. Nach einer langen Unterweisung hatte er ihnen Brot zu essen gegeben. Deswegen suchten sie ihn. Jesus sagte ihnen, dass sie ihn nicht gesucht hätten, weil sie das Zeichen der Brotvermehrung verstanden hätten. Ihr Motiv, ihn wiederzufinden, war sehr irdisch. Da sie aber von Jesus beeindruckt waren, fragten sie ihn: „Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen“. Die Antwort Jesu lautete: „Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“.

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Besinnung 93 - Markus 9,30-37

Alois Hüging MSF

Jesus empfiehlt uns die Kinder
„Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat“ (Mk 9,37).

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Besinnung 90 - Markus 10,33-45

Alois Hüging MSF

„Wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mk 10,45).

Die Heilung eines Blinden bei Jericho: 10,46-52

       Jesus näherte sich der Stadt Jerusalem. Da sagte er seinen Jüngern, dass der Menschensohn den Hohepriestern ausgeliefert und schliesslich getötet werde. Jesus hatte bereits zweimal zuvor von seinem bevorstehenden Leiden gesprochen. In seiner inneren Not und in der Angst vor dem, was ihn in Jerusalem erwartete, sprach er darüber zu seinen Jüngern. Sicher wollte er auf seinem schweren Gang nach Jerusalem Freunde um sich haben, die mitfühlten. Das war ihm nicht vergönnt. Jesus hatte gerade von seinem Leiden gesprochen, und unmittelbar danach kamen zwei Apostel zu ihm mit einer Bitte. Sie wollten im künftigen Reich Gottes links und rechts neben ihm sitzen. Kein Wort zu der gerade gehörten Leidensvorhersage! Es ging den beiden Aposteln um ihren persönlichen Vorteil. Hatten die beiden Apostel überhaupt nicht zugehört? War es Egoismus oder Verblendung? Möglicherweise lebten die Apostel wie viele Leute in Israel in der Vorstellung, der Messias werde als geistlicher und politischer Führer ein grossartiges Reich mit viel Ruhm und Ehre für Israel errichten. Johannes und Jakobus träumten bereits von ihrer Sonderstellung in diesem Reich

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Besinnung 89 – Johannes 6,60-68

Alois Hüging MSF

Die Eucharistie spaltet die Christen

„Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh 6,68).

      Nach der Brotvermehrung waren viele Leute von Jesus so begeistert, dass sie ihn zum König ausrufen wollten. Bevor das geschehen konnte, verbarg er sich und ging auf die andere Seite des Sees. Es dauerte aber nicht lange, bis sie ihn fanden. Dann sagte Jesus, er werde ihnen ein anderes Brot geben. Dieses andere Brot sei eine Speise. Er werde ihnen sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken geben. Da war die Begeisterung für Jesus bei den meisten zu Ende. Was Jesus sagte, konnten sie nicht annehmen, und ihr Vertrauen zu ihm war nicht gross genug, ihm einfach blind zu vertrauen. Sie sagten: „Was er sagt ist unerträglich. Wer kann das hören“ (Joh 6,60)? „Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher“ (Joh 6,66).

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