Missionare von der Heiligen Familie

Missionare von der Heiligen Familie

Jesus Christus sagt im Matthäus Evangelium: „Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (Mt 9,37-38). Der französischen Priester Johannes Berthier fühlte sich von diesem Wort des Herrn so stark angesprochen, dass er einen grossen Teil seines Lebens dieser Sorge Jesu widmete. Im Jahr 1895 gründete er unsere Ordensgemeinschaft und benannte sie nach der Heiligen Familie. Wir fühlen uns besonders der Mission, der Förderung von geistlichen Berufen und der Familienseelsorge und verpflichtet.

P. Johannes Berthier MS

Gründer der Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie

Aktuelles

Unser Glaube

Begegnungen

P. Wilhelm von Rüden
Begegnungen in Wertschätzung und Achtsamkeit, in Of­fenheit und Toleranz, sind die Chance, „Hand in Hand“, und nicht allein auf dem Weg zu sein, sondern im Miteinander Christus in der Welt darzustellen, und ihm in der Welt ein Gesicht zu geben.

Besinnung 84 - Johannes 10,11-16

                                                                                            

Alois Hüging MSF      01.02.2020

 „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten“ (Joh 10,16).

 Jesus bezeichnet sich selber als der gute Hirt. Er möchte damit auf sein Interesse und seine Sorge um die Menschen hinweisen. Die Hirten in Palästina zurzeit Jesu hatten eine grosse Verantwortung für die Schafe. Gewissenhafte und zuverlässige Hirten kümmerten sich sogar unter Einsatz des Lebens um die Tiere. Jesus vergleicht sich mit verantwortungsvollen Hirten, weil er selber bereit ist, sein Leben für die Menschen hinzugeben. In unserer Zeit würde Jesus vielleicht einen Vergleich gebrauchen, der vielen geläufiger wäre als der Beruf des Hirten. Es gibt viele Menschen, die Gefahren auf sich nehmen, um anderen zu helfen. Da sind Ärzte, Pfleger und Pflegerinnen, die Kranke mit ansteckenden Krankheiten behandeln. Da sind Polizisten, die unter Gefahr für das eigene Leben, sich um die Sicherheit in der Öffentlichkeit kümmern. Da sind Feuerwehrleute, die bei Bränden, Katastrophen und Unfällen sich in Gefahr bringen, um Menschen in Not beizustehen. Wenn wir sie bei ihren Einsätzen beobachten, können wir in ihnen beeindruckende Beispiele von Sorge um Menschen in Not sehen.

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Besinnung 83 - Johannes 20,11-18

Alois Hüging MSF                                                                                            1.1.2020

„Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen“ (Joh 20,17-18).

Kaum jemand kann sich die Enttäuschung der Jünger nach dem Tod Jesu vorstellen. Sie hatten Jesu Leichnam in das Grab gelegt und mit einem grossen Stein verschlossen. In dem Grab hatten sie zusammen mit dem toten Jesus auch ihre Hoffnung zurückgelassen. Drei Jahre waren sie mit Jesus von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt gewandert. Sie hatten ihn erlebt in Wort und Tat, die vielen Heilungen, sein Verständnis für die Menschen in Not, die Vergebung von Sünden. Dies alles hatte sie mit Recht in der Annahme gestärkt, in Jesus von Nazareth den erwarteten Messias gefunden zu haben. Sie hatten gehofft, dieser Jesus von Nazareth werde Israel wieder zu Glanz und Ruhm verhelfen, sowohl im politischen wie im religiösen Bereich. Diese Hoffnung war zerplatzt. Eine hoffnungsvolle Zeit im Leben der Apostel war zu Ende. Sie hatten mit allem abgeschlossen. 

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Besinnung 82 - Lukas 1,28-38

 Alois Hüging MSF                                                                     01.12.2019

Die Verkündigung

„Da sagte der Engel zu Maria: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden“ (Lk 1,30-31).

       Der Evangelist Lukas berichtet ein grosses Geheimnis im Heilsplan Gottes. Gott sendet seinen göttlichen Sohn in diese Welt, um Mensch zu werden. Gott hat Maria erwählt, seinem göttlichen Sohn menschliches Leben zu schenken. Und Elisabeth empfängt noch in ihrem vorgeschrittenen Alter ein Kind. Dieses Kind ist dazu ausersehen, der Vorläufer Jesu Christi zu werden.  Von Anfang an haben Theologen über diese Geheimnisse nachgedacht und ihre Überlegungen niedergeschrieben. Ihre Leistung verdient uneingeschränkte Bewunderung und Dankbarkeit. Die grossen geistlichen Lehrer verstanden sich immer als Werkzeuge im Heilsplan Gottes. Der Geist Gottes begleitete sie, um die Geheimnisse Gottes so weit wie möglich verständlich zu machen. Gute Theologie ist ein Tor zur Botschaft Gottes an uns.

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Besinnung 81 - Markus 9,2-10

Alois Hüging MSF

Die Verklärung Jesu

„Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann“ (Mk 9,2).

      Die Verklärung Jesu enthält eine Botschaft, an der wir uns immer orientieren können. Markus berichtet über Jesus, der auf einen hohen Berg steigt. Die drei Apostel Petrus, Jakobus und Johannes folgen ihm. Oben auf dem Berg angekommen, verändert sich das Aussehen Jesu. Göttliches Licht durchstrahlt seine ganze Gestalt. Die Apostel sind darüber erschrocken. Die Begegnung mit dem greifbar Göttlichen lässt die Menschen der Bibel stets ausser sich geraten. Während der Verklärung gelten für Jesus nicht die physikalischen Gesetzte dieser Welt. Genauso ist es mit Moses und Elias, die plötzlich bei Jesus sind. Sie lebten zu völlig verschiedenen Zeiten. Nach Romano Guardini haben die beiden Gestalten mit Jesus etwas gemeinsam. Auch sie bemühten sich, die Menschen für Gott zu gewinnen, aber beide litten unter dem Widerstand im eigenen Volk.

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Besinnung 80 - Johannes 12,20-28

Alois Hüging MSF

Das Weizenkorn
„Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh 12,24).

       Einige Griechen waren nach Jerusalem gekommen, um beim Osterfest Gott anzubeten. Es war gar nicht selten, dass Menschen aus anderen Ländern und Religionen nach Jerusalem kamen, weil sie sich vom Glauben der Juden an den einen Gott angezogen fühlten. Die Griechen in Jerusalem hatten sicher von der Spannung zwischen  Jesus und der jüdischen Oberschicht gehört. Um Näheres zu erfahren, versuchten sie, Jesus persönlich kennenzulernen. Philippus und Andreas ermöglichten ein Gespräch mit Jesus. Was Jesus den Griechen dann sagte, hatte scheinbar nichts mit deren Fragestellung zu tun. Sie wollten Jesus kennenlernen, und er spricht von einem Weizenkorn, das in die Erde fallen und sterben muss. Was er da sagte, begriffen weder die Griechen noch die anderen Zuhörer.

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